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♥ Ellen's Schneiderstube ♥

Kreativität ist der Versuch, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu leben. Der Versuch, das Neue zu entdecken und zu verwirklichen. Der kreative Mensch ist unbequem, stellt viele Fragen und glaubt nicht an Routine. Der kreative Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er für neue Ideen empfänglich ist. Er ist aufgeschlossen und in jeder Hinsicht erlebnisfähig. Starres Denken und unbeugsame Regeln sind ihm fremd. (Frederic Mayer)

...GLAUBE an WUNDER, LIEBE und GLÜCK. Schaue nach VORNE, NIEMALS ZURÜCK. Tu was DU WILLST und STEH' dazu, denn DIESES Leben lebst nur DU!

Hier könnt Ihr einen kleinen Teil dessen sehen, was so in meiner "SCHNEIDERSTUBE" entsteht.
Es wurde und wird allerdings nicht immer alles von mir anhand von Fotos dokumentiert.

Käsekuchen - im Schongarer gekocht

Werbung / Kooperation
Heute will bzw. darf ich euch ein Buch von Frau Gabriele Frankenmölle vorstellen.

Das Grundkochbuch
für Slowcooker & Schongarer
"Langsam kocht besser"


Bevor ich es allerdings genauer vorstelle, koche ich erst einmal gemeinsam mit euch einen Käsekuchen.

Kochen?
Einen Kuchen in einem Topf kochen?
Ja das geht, und zwar hervorragend!



Zutaten:
70 g Weichweizengries
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
50 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Msp Zitronenabrieb
2 Tl Vanillezucker (selbst hergestellt)
2 Eier - Größe L
500 g Magerquark
250 g Sahnequark - 40%

nach Geschmack: 30 g Blaubeeren getrocknet (alternativ Cranberries oder Rosinen)

Zubereitung:
  • Keramikeinsatz dünn mit Butter ausfetten
  • aus Backpapier 2 dünne Streifen (ca. 5 cm breit) zuschneiden und diese kreuzweise in den Topf legen
  • weiteres Backpapier in Form des Bodens ausschneiden und in den Topf legen (hüstel ... ich habe das im Eifer des Gefechts vergessen und kann berichten, dass es auch ohne Backpapier am Boden geklappt hat)
  • Grieß, Backpulver und Salz mischen (wird erst am Schluss untergerührt)
  • Butter, Zucker, Zitronenabrieb + Vanillezucker schaumig rühren
  • nach und nach die beiden Eier unterschlagen
  • Quark gründlich einrühren
  • Grießmischung unterrühren
  • jetzt (wenn gewünscht) die Trockenfrüchte unterheben
  • Teig in den vorbereiteten Schongarer geben und glatt streichen
  • ein Geschirrtuch unter den Deckel legen (dieses nimmt die dann entstehende Feuchtigkeit auf)

Garzeit: 
2,5 Stunden auf Stufe High (bei meinem Gerät!)
Nach der Hälfte der Garzeit den Keramikeinsatz um 180 Grad drehen (der Rand wird so gleichmäßiger schön braun)

  • Deckel abnehmen und den Kuchen im Topf auskühlen lassen
  • den Rand nun vorsichtig mit einem Kunststoffspatel lösen (keine Messer verwenden, die könnten den Keramikeinsatz evtl. schaden)
  • den Topf etwas zur Seite legen und den Kuchen mit Hilfe der Packpapierstreifen auf einen großen Teller ziehen (der Kuchen rutscht wirklich ganz leicht aus dem Keramikeinsatz)
  • je nach Geschmack mit Fruchtsoße servieren und genießen 
  • ein richtiger "easy-peasy" Kuchen der genau die richtige Größe für Zwei Personen hat
  • Dieses Rezept ist für den 3,5 Liter Schongarer konzipiert worden.


Backen ist eine weitere Leidenschaft von mir. Daher mußte ich natürlich auch testen wie ein "gekochter Käsekuchen" schmeckt.
Optisch ist jetzt so ein "gekochter Kuchen" natürlich nichts um Preise zu gewinnen, aber geschmacklich ist er lecker!
Der Kuchen aus dem Schongarer ist viel saftiger, als jene aus dem Backofen.

*********

Jetzt aber zum Grundkochbuch für den Slow Cooker bzw. Schongarer.
Ja ich weiß, heute wird es ein etwas längerer Post hier. Mit Käsekuchen gestärkt sollte das für euch allerdings doch kein Problem sein, oder?

Rezepte findet man im großen WWW ausreichend. Allerdings war mir seinerzeit beim Kauf einfach wichtig, Rezepte von Praxiserprobten und vor allem nachkochbaren Gerichten ohne viel "Chichi" in den Händen zu haben. Gerade beim Start in eine neue Garmethode von welcher man noch so gar keine Ahnung hat, war für mich ein "praxiserprobtes" Kochbuch mit Rezepten, Tipps und Ratschlägen wichtig.. Denn alle Rezepte in den Büchern von Frau Frankenmölle wurden mehrfach von einem Team "Probegekocht" bzw. getestet.

Daher war für mich der logische Schritt, dass ich mir ein solches Kochbuch kaufe. Mit meinem "Zaubertopf" habe ich mir neben dem Buch "52 Wochen - 52 Suppen" auch das Grundkochbuch "Langsam kocht besser" gekauft.

Zwischenzeitlich gibt es eine überarbeitete Ausgabe dieses Grundkochbuches welches ich euch heute vorstellen darf. Grundkochbuch deshalb, weil in diesem die ausführlichste Einführung in diese Garmethode stattfindet.

Langsam kocht besser
Das Grundkochbuch für Slowcooker & Schongarer



erster Eindruck:

  • feste Spiralbindung
  • handliches Format
  • gute Papierqualität
  • zu fast allen Rezepten gibt es ein Foto des "fertigen Werkes"
  • Schriftgröße und Gestaltung des Buches ist angenehm für das Auge

Inhalt:

  • 40 Seiten Tipps + Tricks zum perfekten Einstieg in die Materie des Slow-Cookers 
  • 100 Rezepte
  • - Suppen und Eintöpfe
    - Hauptgerichte
    - Schnelles Langsamkochen - mit Fertigprodukten (10 Rezepte)
    - Gemüse + Beilagen
    - Saucen + Fonds
    - Desserts
    - Crocky spezial: Marmelade, Breie, Müsli, Kuchen
  • Bezugsquellen, Linktipps, Umrechnungstabellen 
  • Register A-Z
  • Rezepte sind für den 3,5 Liter bzw. 6,5 Liter Topf (mit Hinweisen zum Umrechnen auf andere Topfgrößen)


Ich besitze bereits die erste Ausgabe dieses Kochbuches. In der neuen (überarbeiteten) Auflage wurden einige Rezepte neu aufgenommen.

Fazit:

Die Grundlagen zum "Prinzip Kochen in Zeitlupe" sind sehr gut und verständlich in einem flüssigem Schreibstil erklärt. Es gibt eine kleine Gerätekunde, auf was man achten sollte beim Kauf. Zusatzfunktionen und Sonderausstattungen werden vorgestellt.

Die Rezepte sind sehr gut und sinnvoll aufgebaut.
Anhand der KENNZEICHEN ist sofort folgendes zu ersehen:
- die Portionen
- die Vorbereitungszeit
- für welche Topfgröße das entsprechende Rezept ausgelegt ist
- die genauen Garzeiten in eben dieser Größe von Topf

Mit Fertigprodukten (Saucen, Tütensuppen etc.) wird ausschließlich in der Rubrik "Schnelles Langsamkochen" gekocht (= 10 Rezepte)
Im Buch sind 30 vegetarische/ rein pflanzliche Rezepte enthalten.

Jedes Rezept kann umgerechnet werden auf größere bzw. kleinere Schongarer.


Meiner Meinung nach für jeden Einsteiger in die Materie "Schongaren" ein absolut hilfreiches Buch. Ein Buch gefüllt mit unglaublich vielen Tipps und Tricks. Tollen und vor allem nachkochbaren Rezepten. Ich habe schon viele Rezepte ausprobiert. Bisher hatte ich noch nichts, was nicht schmeckte. Rinderrouladen aus dem Schongarer sind phantastisch zart und lecker. Ein Sauerbraten aus dem Schongarer? Butterzart und Geschmacklich eine Wucht!

Von mir daher, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung



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Langsam kocht besser
Das Grundkochbuch für Slowcooker & Schongarer

erschienen im Eigenverlag
Autorin: Gabriele Frankenmölle
ISBN 978-3-946398-04-2
Spiralbindung, 204 Seiten
bestellbar hier (mit Versandkostenrabatt)
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Werbung / Kooperation
Dieses Buch wurde mir kostenfrei von Frau Frankemölle für diese Buchvorstellung zur Verfügung gestellt. 
Hierfür noch einmal ein dickes und herzliches
♥D♥A♥N♥K♥E♥S♥C♥H♥Ö♥N♥


Die Autorin des Buches hat keinerlei Einfluß auf diese Rezension. Eine weitere "Bezahlung" erfolgte und erfolgt nicht. Die Buchvorstellung habe ich mit meinen eigenen Worten gestaltet.
Das Fazit spiegelt einzig und alleine meine eigene Meinung wieder.
Genau so, wie ich eben dieses Buch empfinde.



Mit einem leckeren Käsekuchen für das Frühstück habe ich nun meine kleine "Schongarerwoche" gegonnen. Natürlich gibt es noch mehr leckeres aus dem Schongarer. Wenn Ihr mögt - dann schaut am Wochenende doch wieder hier rein. Denn dann gibt es ein leckeres Rezept für kleine und große Suppenkasper. Tja und nächste Woche nehme ich euch alle einfach mit nach Italien ;)
Spätestens dann sollten wirklich die letzen Zweifler meinen "Zaubertopf" selbst gerne testen wollen.

weiterhin verlinkt beim:
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Kommentare:

  1. Liebe Ellen,
    vielen Dank fürs vorstellen, mein Mann wollte es auch dazu kaufen, doch ich wollte es nicht. Ich wurschtel da lieber rum und versuche es. Bisher hats geklappt :) Klar gerade bei Kuchen ist es genial wegen der Zeiten, und vor allem die Aufmachung des Buches ist ja auch sehr ansprechend, aber egal was es ist, schon seit dem ich ein kleines Kind war - Anleitungen lesen gruselig, einfach mal versuchen und rumbasteln....
    Ellen von Libellenzauber hat mir das Buch auch empfohlen - die habe ich mit dem Slowcooker infiziert :)
    Ach ja hattest du bei mir den Döner gesehen? Da kommt man doch tatsächlich auch im Slowcooker ohne Flüssigkeit aus :)
    Es ist einfach nur genial das Teil!
    Frage mich echt nach wie vor warum wier jeden Käse aus den USA mtmachen ob rohen Kuchenteig, Cronut....aber was wirklich geniales beachten wir nicht:)
    Liebe Grüße und binn gespannt was du als nächstes vorstellst
    Petra

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    1. Liebe Petra,
      ich arbeite auch sehr gerne (in allen Bereichen - egal ob Küche oder Nähzimmmer) "autodidaktisch". Bei Kochrezepten verändere ich daher auch gerne mal Zutaten etc. Bei Backrezepten jedoch bin ich nicht ganz so experimentierfreudig. Hier halte ich mich zumindest bei den "Grundrezepten" genau an die Vorgaben. Bei Cremes etc. allerdings arbeite ich aus "dem Handgelenk".

      Das tolle an neuen Kochbüchern (=Rezepten) ist für mich, dass ich dadurch ja auch neue Anregungen und Inspirationen bekomme. Ich schaue gerne "über den Tellerrand". Probiere gerne neues aus. Auch von dir habe ich ja schon so einige neue Rezepte in meine Sammlung integriert ;)

      Ich stimme dir im übrigen zu 100% zu!
      Wir übernehmen so viel aus den USA - aber wirklich sinnvolles beachten wir nicht. Warum SlowCooker in Deutschland solch ein Schattendasein führen ist mir wirklich schleierhaft. In keinster Weise nachzuvollziehen!

      ♥liche Grüße
      Ellen

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  2. Liebe Ellen,
    ich muss sagen der Gedanke das ich den ganzen Tag in einem Topf eine Suppe koche ist nicht meiner. Vor allem da wir abends selten warm essen.... . Der Käsekuchen sieht sehr lecker aus...ich kann mir gut vorstellen das die Methode super für das Gemüse.... ist.

    Viele liebe Grüße die Nähbegeisterte

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    1. Liebe Nähbegeisterte,
      du solltest es einmal probieren! Bzw. ein Gericht aus dem SlowCooker testen. Geschmacklich ist z.B. ein Eintopf viel intensiver und vor allem nicht so zerkocht.
      Man kann auch mittags schon warm essen (alles eine Frage der Einstellung - das Arbeiten mit Zeitschaltuhr ist ja ebenfalls möglich).

      Diese Garmethode ist auch vorzüglich für jede Art von Fleischgerichten geeignet. Ein Sauerbraten oder Rouladen aus dem SlowCooker sind einfach ein Gedicht! Selbst preisgünstige Fleischstücke (ich meine damit nicht vom Discounter!), gelingen einfach perfekt!

      ♥liche Grüße
      Ellen

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  3. Danke für die ausführliche Vorstellung - und dein Käsekuchen ist super geworden! (Meiner ist etwas eingefallen, was man aber nicht sieht, da ich ordentlich Blaubeersauce drauf gekippt habe ;-) ) - viele Grüße, Gabi

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    1. Liebe Gabi,
      dein Lob freut mich jetzt sehr.
      Die Form des Backens ist für mich noch ungewohnt, funktioniert allerdings einwandfrei. Man lernt einfach immer noch dazu ;)

      Backen ist auch eine Form von Kreativität. Wenn etwas nicht so perfekt ist, wird einfach dekoriert. Denn was ist schon perfekt? Wer legt hier die Messlatte an?
      Hauptsache ist doch, dass es schmeckt.
      Na - und dein Käsekuchenrezept schmeckt!
      Schließlich ist das doch die Hauptsache ;)

      ♥liche Grüße
      Ellen

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"Das Leben ist zu wertvoll um sich mit Dingen zu umgeben, die einem nicht gut tun"

♥lichen Dank, dass Du dir die Zeit nimmst um hier bei mir einen Kommentar zu hinterlassen. So bald es mir möglich ist, werde ich natürlich auch bei Dir vorbeischauen und ein paar Zeilen bei dir schreiben ;)

♥liche Grüße
Ellen